So sieht der Report aus, den Sie mit Ihren Zahlen bekommen.

Auszüge aus einem anonymisierten Musterreport auf Basis realer Lastgangdaten: ein Automobilzulieferer in der Mittelspannung, Netzbetreiber Westnetz, Lastgang 2025. Den vollständigen Report mit 17 Seiten schicke ich Ihnen auf Anfrage.

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77 Prozent der Netzentgelte richten sich nach einer einzigen Viertelstunde: der Jahreshöchstlast von 738 kW.

Westnetz, Mittelspannung, Preisblatt 2026: 134,32 €/kW und 1,01 ct/kWh

Netzentgelte im Jahr: 128.295 €

Leistungspreis 99.128 € (77 %) Arbeitspreis 29.167 € (23 %)
Musterreport Automobilzulieferer, reale Lastgangdaten 2025, anonymisiert.
  • BAFA-gelistet, Beraternummer 277705
  • Über 10 Jahre Industrieerfahrung
  • Honorar statt Provision

Jedes Kilowatt Spitze kostet hier 134,32 Euro im Jahr.

Mit 3.913 Benutzungsstunden liegt der Betrieb sicher über der 2.500-Stunden-Grenze, in der Preisstufe mit hohem Leistungspreis.

Jahresverbrauch
2.888 MWh
Jahreshöchstlast
738 kW, am 6. Februar 2025 von 15:15 bis 15:30 Uhr
Benutzungsstunden
3.913 h
Anschluss
Mittelspannung, Netzbetreiber Westnetz
Leistungspreis
738 kW × 134,32 €/kW = 99.128 €
Arbeitspreis
2.887.836 kWh × 1,01 ct/kWh = 29.167 €
Netzentgelte gesamt
128.295 € im Jahr

27 der 30 höchsten Spitzen lagen in sechs Wochen.

Zwischen Mitte Januar und Mitte Februar, ohne Muster nach Wochentag oder Uhrzeit. Das spricht für eine betriebliche Ursache, etwa Auftragsspitzen zu Jahresbeginn. Klären lässt sie sich nur im Gespräch mit der Produktionsplanung.

Jedes Kästchen ein Tag, dunkler heißt höhere Tageshöchstlast. Kupfer: Tage mit einer der 30 höchsten Viertelstunden.


Der teuerste Moment des Jahres sah aus wie jeder andere.

Am 6. Februar lag die Last zwischen 570 und 738 kW. Die Jahresspitze lag nur rund 16 Prozent über dem Tagesmittel von 639 kW. Eine Alarmschwelle, die auf ungewöhnliche Werte reagiert, hätte sie nicht erkannt.

6. Februar 2025

Für 50 Prozent mehr Wirkung bräuchte der Betrieb mehr als sechsmal so viel Speicher.

Bis 50 kW Kappung genügen rund 69 kWh Speicher, für 75 kW sind es 434 kWh. Wer ein Speicherangebot ohne diese Kurve einholt, kauft zu groß oder zu klein. Und ein zu kleiner Speicher spart nichts: Eine einzige nicht abgefangene Spitze setzt den Leistungspreis für das ganze Jahr.

Kappung und Speicherbedarf
ReduktionZielwertViertelstunden darüberEreignisseEnergie im größten EreignisSpeicher real
25 kW 713 kW 11 5 9 kWh 11 kWh
50 kW 688 kW 83 22 59 kWh 69 kWh
75 kW 663 kW 213 49 189 kWh 434 kWh
100 kW 638 kW 466 89 480 kWh 1.068 kWh
125 kW 613 kW 975 167 868 kWh 2.103 kWh
150 kW 588 kW 1.820 259 1.646 kWh 3.618 kWh

Speicher real: Simulation über alle 35.040 Viertelstunden des Jahres, inklusive Nachladen, ohne dabei eine neue Spitze zu erzeugen. Annahmen im vollständigen Report.

Was die einzelnen Hebel in diesem Betrieb bringen.

Einordnung der Hebel
Leistungspreis

Der Haupthebel. Jedes Kilowatt dauerhaft weniger Spitze spart 134,32 Euro im Jahr. Zwischen 25 und 50 kW ist das günstig zu haben, darüber steigt der Aufwand deutlich schneller als der Nutzen.

Arbeitspreis

1,01 ct/kWh auf 2.888 MWh. Ein Prozentpunkt weniger Verbrauch spart rund 292 Euro, ein Prozentpunkt weniger Spitze rund 991 Euro.

Bandlast (§ 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV)

Scheidet aus. Sie setzt mindestens 7.000 Benutzungsstunden voraus, der Betrieb hat 3.913.

Atypische Netznutzung (§ 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV)

Scheidet aus. Die Jahreshöchstlast liegt nur 12 kW (1,6 Prozent) über der höchsten Last in den Hochlastzeitfenstern von Westnetz, weit unter der nötigen Schwelle.

Mehr zur atypischen Netznutzung

Ausblick ab 2029

Nach dem Festlegungsentwurf der Bundesnetzagentur vom 6. August 2026 soll der Leistungspreis durch einen Kapazitätspreis auf eine vorab bestellte Kapazität ersetzt werden, mit höherem Arbeitspreis bei Überschreitung. Beschlossen ist das noch nicht. Dann zählt, wie genau sich die benötigte Kapazität im Voraus bestellen lässt, und die Grundlage dafür ist dieselbe Kappungskurve.

Stand 26. September 2026.

Einige Fragen klärt erst ein Termin bei Ihnen im Betrieb.

Der Report endet bewusst nicht mit Empfehlungen, sondern mit den Fragen, die Begehung und Maßnahmenplan zuerst klären. Im Musterreport sind es diese:

  1. Nachts liegt die Last an Werktagen rund 11 Prozent unter der Tageslast und sinkt nie in Richtung Stillstand. Welcher Anteil ist prozessbedingt, welcher ließe sich verschieben?
  2. Zwischen 50 und 75 kW Kappung steigt der Speicherbedarf auf mehr als das Sechsfache. Wurde bisher mit einem Pauschalwert geplant?
  3. 27 der 30 höchsten Spitzen liegen zwischen Mitte Januar und Mitte Februar. Gibt es dafür eine Erklärung aus der Auftrags- oder Produktionsplanung?
  4. Liegt die Anschlussleistung deutlich über den 738 kW, und wäre das mit dem geplanten Kapazitätspreis schon heute ein Ansatzpunkt?
Netzentgelt-Report und Begehung im Vergleich
LeistungNetzentgelt-ReportBegehung und Maßnahmenplan
Netzentgelt-Analyse je Zählerjaja
Kappungskurve und Speicherbedarfrechnerisch aus dem Lastgangmit realer Anlagenauslegung
§ 19 StromNEVBandlast und atypische Netznutzung geprüftvollständig
Begehung vor Ortneinja
Abgleich mit der Produktionsplanungneinja
Abgleich mit Anschlusswert und bestellter Leistungneinja

Monitoring bald verfügbar: laufende Auswertung Ihrer Spitzen nach der Umsetzung erster Maßnahmen.

Den vollständigen Report schicke ich Ihnen gern.

17 Seiten, zusätzlich mit Lastmuster nach Wochentag und Stunde, Monats- und Tag-Nacht-Auswertung, Jahresdauerlinie und Anhang mit Preisblatt und Hochlastzeitfenstern.

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