Auszug aus einem Report

Die zwölf höchsten Viertelstunden des Jahres: alle an einem Montag, alle zwischen 6 und 8 Uhr.

Mo 31. März, 07:30 bis 07:45 Uhr: 496,8 kW

Jahreshöchstlast. Am selben Morgen auch 07:45 bis 08:00 Uhr: 458,4 kW.

Jedes Kästchen ein Tag, dunkler heißt höhere Tageshöchstlast. Kupfer: die zehn Montage mit diesen Spitzen.

Über den Kalender fahren: Werte der kupfernen Montage.Waagerecht wischen: Werte der kupfernen Montage.

Reale Lastgangdaten eines Industriebetriebs, anonymisiert und skaliert.

Datenbasis

35.040 Viertelstunden

ein Kalenderjahr Ihres RLM-Zählers, als CSV oder Excel.

Lieferzeit

7 Werktage

in der Regel nach Eingang der Daten.

Der Report beantwortet fünf Fragen zu Ihrem Lastgang.

  1. Netzentgelte aufgeschlüsselt: Leistungs- und Arbeitspreis nach dem Preisblatt Ihres Netzbetreibers, mit Preisstufe.
  2. Lastprofil des Jahres: Jahresverlauf, Wochenmuster, Tag und Nacht, Dauerlinie.
  3. Die höchsten Viertelstunden: wann, wie hoch und ob sie ein Muster haben.
  4. Kappungskurve: wie viel Spitze sich wegnehmen lässt, was das in Euro bringt und wie viel Speicher es wirklich braucht.
  5. Einordnung der Hebel, inklusive § 19 StromNEV, und die Fragen, die nur Ihr Betrieb beantworten kann.

Die Netzentgelte hängen davon ab, wann Ihr Betrieb wie viel Strom zieht.

Ein Anbieterwechsel ändert Ihre Netzentgelte um keinen Cent.

Wer welchen Teil der Stromrechnung bestimmt
PostenWer bestimmt die Höhe
Energie

Ihr Stromlieferant. Den Preis verhandelt Ihr Einkauf.

Nicht mein Thema: Ich vermittle keine Stromverträge.

Netzentgelte

Ihr Netzbetreiber legt die Preise fest. Wie viel Sie zahlen, entscheidet Ihr Lastgang.

Hier setzt der Netzentgelt-Report an.

Steuern, Abgaben, Umlagen

Der Gesetzgeber.

Im Beispiel kosten zwölf Viertelstunden an zehn Montagen rund 13.000 Euro im Jahr.

Ohne sie läge die Jahreshöchstlast bei 393,6 kW statt 496,8 kW.

Was Kappen bringt
KappungNeue HöchstlastViertelstunden darüberAn TagenNetzentgelt pro Jahr weniger
25 kW 471,8 kW 2 2 1.200 €
50 kW 446,8 kW 3 2 4.970 €
75 kW 421,8 kW 5 4 8.750 €
100 kW 396,8 kW 12 10 12.520 €

Warum 25 kW kaum etwas bringen: Bis die Höchstlast auf rund 477 kW sinkt, bleibt der Beispielbetrieb unter 2.500 Benutzungsstunden. In dieser Stufe spart jedes Kilowatt Spitze nur 17,90 Euro im Jahr. Erst unterhalb von rund 477 kW gilt die Stufe ab 2.500 Stunden und jedes weitere Kilowatt spart 150,90 Euro.

Rechenbeispiel mit dem Preisblatt Westnetz 2026, Umspannung Mittel-/Niederspannung, Jahresleistungspreissystem. Unter 2.500 h: 17,90 €/kW und 6,57 ct/kWh, ab 2.500 h: 150,90 €/kW und 1,25 ct/kWh. Nur Leistungs- und Arbeitspreis.

Das habe ich in zwei Lastgängen gefunden.

Druckindustrie

10.000 bis 20.000 € pro Jahr

16 der 30 höchsten Lastspitzen fielen auf einen einzigen Tag.

Datenblatt
Betrieb
Druckindustrie, Region Trier
Verbrauch
rund 4.600 MWh im Jahr
Jahreshöchstlast
1.088 kW
Wirkung
Allein dieser Januartag kostet rund 5.800 Euro zusätzlichen Leistungspreis im Jahr.
Potenzial
10.000 bis 20.000 Euro pro Jahr, überwiegend ohne Investition.

Verarbeitung, Zweischichtbetrieb

3.000 bis 7.000 € pro Jahr

Der Schichtplan bestimmte die Jahresspitze.

Datenblatt
Betrieb
Verarbeitung, Eifel, Zweischichtbetrieb
Verbrauch
rund 930 MWh im Jahr
Jahreshöchstlast
334 kW
Wirkung
In den Wochen der stärker besetzten Schicht lagen die Lastspitzen im Schnitt 24 kW höher. Eine davon wurde zur Jahresspitze.
Potenzial
3.000 bis 7.000 Euro pro Jahr durch gezielte Lastspitzenreduktion, ohne nennenswerten Investitionsbedarf.

Von Ihnen brauche ich ein Gespräch und Ihre Lastgangdaten.

Liegen die Daten bei Ihnen nicht vor, fordere ich sie mit Ihrer Vollmacht beim Netzbetreiber an.

  1. 01
    GesprächLohnt sich die Auswertung, welche Daten liegen vor.
  2. 02
    DatenDownload aus dem Portal Ihres Netzbetreibers.
  3. 03
    AuswertungJeder Hebel mit dem Preisblatt Ihres Netzbetreibers.
  4. 04
    ErgebnisgesprächSie entscheiden, welcher Hebel sich lohnt.

Nach dem Report setzen Sie nur um, was sich rechnet.

  1. 01
    Netzentgelt-ReportLastprofil, höchste Viertelstunden, Kappung in Euro.
  2. 02
    Begehung und MaßnahmenplanUrsachen vor Ort, Maßnahmen meist organisatorisch.
  3. 03
    Monitoring bald verfügbarLaufende Kontrolle, ob die Einsparung hält.

Häufige Fragen

Welche Daten brauchen Sie?

Ein Kalenderjahr Viertelstundenwerte Ihres RLM-Zählers, meist als Download im Portal Ihres Netzbetreibers oder Lieferanten. Wo Sie die Daten finden, zeige ich Ihnen. Oder ich fordere sie mit Ihrer Vollmacht an.

Warum ein ganzes Kalenderjahr?

Der Leistungspreis richtet sich nach der höchsten Viertelstunde des Abrechnungsjahres. Anläufe nach Urlauben, Saisonspitzen und seltene Ausreißer zeigt nur das ganze Jahr.

Lohnt sich das für uns?

Mit RLM-Zähler meist ja, in der Regel ab 100.000 kWh im Jahr. Eine erste Schätzung liefert der Einsparcheck mit zwei Angaben.

Warum spielt die Grenze von 2.500 Stunden eine Rolle?

Netzbetreiber rechnen mit zwei Preisstufen. Unter 2.500 Benutzungsstunden ist der Leistungspreis niedrig und der Arbeitspreis hoch, darüber umgekehrt. Dieselbe Spitzensenkung bringt deshalb je nach Betrieb sehr unterschiedlich viel. Der Report rechnet mit dem Preisblatt Ihres Netzbetreibers. Liegt Ihr Betrieb unter 2.500 Stunden, weist er darauf hin und betrachtet die Hebel entsprechend.

Kommt atypische Netznutzung für uns in Frage?

Das prüft der Report mit: ob Ihre Spitzen außerhalb der Hochlastzeitfenster Ihres Netzbetreibers liegen und ein individuelles Netzentgelt infrage kommt. Voraussetzungen und Antrag erklärt der Ratgeber zur atypischen Netznutzung. Nach dem Entwurf der Bundesnetzagentur endet diese Regel für die meisten Betriebe mit dem Jahr 2028.

Brauchen wir Messtechnik?

Nein. Die Werte zeichnet Ihr RLM-Zähler ohnehin auf.

Stört die Auswertung den Betrieb?

Nein, sie ist rein datenbasiert. Erst wenn Sie Maßnahmen umsetzen, plane ich so, dass die Produktion weiterläuft.

Was kostet der Report?

Das hängt von Standorten und Datenlage ab. Nach dem Gespräch bekommen Sie ein Angebot.

Sind Sie unabhängig?

Ja. Ich verdiene an der Analyse, nicht an Speichern, Anlagen oder Provisionen.

Ob sich der Report für Sie lohnt, zeigt eine erste Schätzung.

Sie sprechen direkt mit mir. Wir schauen, welche Daten vorliegen und was bei Ihnen realistisch drin ist.

Für Betriebe mit RLM-Zähler, in der Regel ab 100.000 kWh Jahresverbrauch.