Gleicher Netzbetreiber, völlig verschiedene Netzentgelte: Was Lastprofile damit zu tun haben

Aktualisiert am 26. September 2026. Lesezeit rund 1 Minute.

Zwei Betriebe. Gleicher Netzbetreiber. Komplett unterschiedliche Lastprofile.

Gleicher Netzbetreiber, völlig verschiedene Netzentgelte: Was Lastprofile damit zu tun haben

Oben: eine Bäckerei. Produktion läuft nachts, tagsüber fällt der Verbrauch auf ein Minimum. Am Wochenende reduzierte Backproduktion, aber die Kühlaggregate laufen durch. Sichtbar als konstante Grundlast samstags und sonntags.

Unten: ein Industriebetrieb. Tagschicht, Montag bis Freitag. Am Wochenende läuft kaum noch etwas: die Produktion ruht, die Grundlast ist auf ein Minimum reduziert.

Beide zahlen Netzentgelte, aber nicht dasselbe.

Wer über 2.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr kommt, zahlt einen niedrigeren Arbeitspreis pro kWh und einen höheren Leistungspreis. Wer darunter bleibt, zahlt einen höheren Arbeitspreis, dafür aber einen niedrigeren Leistungspreis.

Die Bäckerei mit Nachtbetrieb und durchgehender Kühlung kommt auf deutlich mehr Benutzungsstunden als ein klassischer Einschichtbetrieb, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Abrechnungsstruktur und komplett unterschiedlichen Handlungsempfehlungen. Das steht in den Netzentgelttabellen der Netzbetreiber. Aber die wenigsten Betriebe haben das systematisch mit den eigenen Lastgangdaten abgeglichen.

Was das für Ihren Betrieb heißt, zeigt der Netzentgelt-Report.

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Was steckt in Ihren Netzentgelten?

Zwei Zahlen reichen für eine erste Schätzung, den detaillierten Wert schicke ich Ihnen persönlich.

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